Kinesiotaping
Das Kinesiotaping hat seinen Ursprung in der Kinesiologie, einer ganzheitlichen
Bewegungslehre, die vom japanischen Chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt
wurde. Das Ziel: Durch fachkundiges Anlegen elastischer Tapes bleibt die
Bewegungsfähigkeit erhalten und die Selbstheilungskräfte des Körpers werden
aktiviert. Wesentlich beeinflusst das Tape die Schmerzfortleitung, die Muskelfunktion
und das Lymphsystem. SoccerFit organisiert regelmäßig Kurse für "Kinesiotaping im Sport". Das Material kann kostengünstig in fünf verschiedenen Farben über mich bestellt werden.
Nicht nur Sportler nutzen Kinesiotaping. Dank des ungewöhnlichen breiten
Anwendungsspektrums hat es sich inzwischen bei der Therapie vieler Muskel-
und Gelenkerkrankungen bewährt:
- Schulter- und Rückenschmerzen
- Probleme der Halswirbelsäule
- Knie- und Wadenschmerzen
- Lymphödem etc.
Patienteninformationen
- Bitte vor der Behandlung nicht eincremen oder einölen!
- Sie können mit dem Tape Duschen. Anschließend trocknen Sie das Tape
vorsichtig mit dem Handtuch oder dem Fön.
- Löst sich das Tape an den Enden, fixieren Sie es bitte mit einem Pflaster
oder schneiden sie die losen Enden ab.
- Ein Kribbeln unter dem Tape ist kein Zeichen der Allergie, sondern
ein Hinweis auf eine vermehrte Stoffwechselaktivität. Bitte trinken Sie
viel.
- Sollte es wider Erwarten zu einer Allergie kommen, lösen Sie das Tape
ab. Bewegen sie sich viel! Jede Bewegung ist eine Massage und unterstützt
die Therapie.
- Ähnlich der Homöopathie kennen wir bei der Behandlung wir das Phänomen
der Erstverschlechterung. Diese Beschwerden sollten nach einigen Tagen
verschwunden sein. Es gibt auch die überlagerten Schmerzen, die dann auftreten,
wenn die erstgenannten Schmerzen verschwunden sind.
- Die privaten Krankenkassen erstatten die Behandlungskosten. Die gesetzlichen
Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.